Routinen im Alltag – und es läuft!

Warum schaffen es einige Menschen bis ganz an die Spitze, und andere scheitern auf dem Weg dahin immer wieder? Ganz sicher mag das zum einen Teil die Ausbildung und die Herkunft sein. Ehrgeiz, Mut, Fleiß und Glück spielen auch eine Rolle, aber Erfolg hängt zum großen Teil auch mit Routinen im Alltag zusammen. Viele erfolgreiche Menschen verfolgen bestimmte Rituale, die ihnen helfen, Dinge erfolgreich zu Ende zu bringen. Wir wollen den Faktor Alltagsroutine näher betrachten.

„Frühstücke einen lebenden Frosch und das schlimmste liegt hinter dir.“

– Mark Twain

Nein, das ist nicht ein Ernährungsratgeber der besonderen Art, keine Angst. Der Frosch, das sind die Aufgaben, die im Laufe des Tages auf einen zukommen – und davon die, die so richtig unangenehm erscheinen. Mark Twain wollte damit ausdrücken, dass man den Tag mit der Aufgabe beginnen sollte, die einem am wenigsten liegt, oder die eine besondere Herausforderung darstellt. Wer diesen lebenden Frosch – um bei dem Bild zu bleiben – den ganzen Tag vor sich herschiebt, wird die Aufgabe, ihn zu ‚essen’ essen zu müssen, als immer schlimmer empfinden. Arbeitet man hingegen die Aufgabe oder vielleicht auch eine besondere Herausforderung gleich zu Beginn des Tages ab, ist sie weg und blockiert die Gedanken nicht den Rest des Tages. Wer sich diese Routine zu eigen macht, hat den Schritt in die richtige Richtung schon gemacht.

Erfolgreiche Menschen starten ihren Tag mit Routinen

Sehr erfolgreiche Menschen starten ihren Tag oft mit Routinen. So unterschiedlich diese verschiedenen Menschen ein ihrer Erfolgsstory sind, so unterschiedlich sind auch deren Rituale.

Hier ein paar Beispiele…

Steve Jobs, Apple-Gründer der 2011 verstarb, blickte jeden Morgen nach dem Aufstehen in den Spiegel und fragte sich, was er tun würde, wenn dieser Tag der letzte in seinem Leben wäre. Ob er dann auch das tun würde, was er heute im Plan hat. Immer dann, wenn er zu oft am Stück diese Frage mit einem ‚Nein‘ beantworten musste, änderte er etwas in seinem Leben. Und das sicher nicht zu seinem Nachteil.

Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, startete seine langen Tage im Amt mit Sport. Diese enden selten vor zwei Uhr morgens und beginnen bereits um 6.30 Uhr wieder. Dann mit einem ausführlichen Sportprogramm – meistens mit Hilfe eines Personal Trainers. Sein Motto lautet: Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. So macht sich dieser überaus erfolgreiche Mensch startklar für seine anstrengenden Tage.

Wladimir Putin ist noch extremer: seine Tage enden erst, wenn andere bereits wieder zu Bett gehen: gegen fünf Uhr legt er sich zur Ruhe, um dann am Vormittag zu schlafen. Nach dem Aufstehen am späten Vormittag beginnt er seinen Arbeitstag mit Schwimmeinheiten, die ein bis zwei Stunden dauern können.

AOL-Chef Tim Armstrong steht gegen fünf Uhr auf, um zu trainieren. Auch Anna Wintour, Chefredakteurin der Vogue, spielt nach dem Aufstehen um sechs Uhr Tennis.

Ein ganz anderes Morgenritual pflegte die ehemalige Margret Thatcher: Sie schlief generell nur vier Stunden und stand um fünf Uhr auf, um täglich ‘Farming today’ im Radio zu hören. Eine Sendung der BBC die sich mit der Landwirtschaft, dem Essen und dem Landleben allgemein beschäftigt.

Auch Arnold Schwarzenegger hatte sich einige Routinen zueignen gemacht, die es ihm leichter machen, in den Tag zu starten. Er steht um 5:00 Uhr auf, um Zeitung zu lesen und seine E-Mails zu beantworten. Danach nimmt er sich etwa 1 Stunde Zeit, um sich fit zu halten. Nach wie vor betreibt er Krafttraining und hat ein strenges Cardio Workout. Gefolgt von Frühstück mit Müsli, Haferflocken und Beeren mit einer Tasse Kaffee. Erst dann geht er arbeiten.

Darum sind Routinen im Alltag so wichtig…

So könnte man noch viele aufzählen, die sich Routinen im Alltag angeeignet haben, um gut in den Tag zu starten.

Solche Routinen strukturieren den Tag von Beginn an. Sie helfen, die Gedanken zu ordnen, und währenddessen vielleicht schon den Tag vorzubereiten. Wer dann noch, wie zu Beginn geschildert, zuerst die Aufgaben erledigt, die am unangenehmsten erscheinen, hat schon gewonnen. Routine schafft Sicherheit, Gelassenheit und vor allem mehr Zeit. Zeit, um sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, ohne ständig die nächste Aufgabe im Nacken sitzen zu haben. Wer so seinen Arbeitsalltag gestaltet, ist erfolgreicher und vor allem zufriedener am Ende des Tages.

Es fällt schwer, Routinen zu entwickeln? Einfach einmal eine Woche lang aufschreiben, wie die Tage ablaufen. Schnell wird sich ein Muster herauskristallisieren, was sich wiederholt. Daran einfach anknüpfen und überlegen, was davon stresst und was sich gut anfühlt. Dann einen Plan erstellen und die ersten Wochen danach ausrichten. Irgendwann stellt sich dann so etwas wie eine Gewohnheit ein. Und schon bleibt mehr Zeit für die Gestaltung am eigenen Erfolg.

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