Home-Office: So klappt das Arbeiten in der Corona-Krise

Die Profis von Ihre Nummer 1 haben mal wieder ein paar smarte Tipps für Sie. Dieses Mal – aus aktuellem Anlass – Tipps für das Home-Office…

Bis letztes Jahr November noch arbeiteten ca. 12 – 15 % aller Beschäftigten im Home-Office (Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) die meisten hiervon nur stundenweise. Wir pflegen noch immer eine Anwesenheitskultur in Unternehmen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Home-Office fordert in erster Linie Vertrauen und Selbstdisziplin.

Die aktuelle Situation erfordert ein Umdenken. Wo es geht, werden Mitarbeiter nach Hause ins Home-Office geschickt, um eine Corona-Infektion zu vermeiden. Für viele Neuland und nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Das Team von Ihre Nummer 1® arbeitet die überwiegende Zeit dezentral vom Home-Office und hat Tipps, wie es klappen kann. 

Home-Office: Ein guter Arbeitsplatz 

Wie in jedem Unternehmen auch: schaffen Sie sich einen festen Arbeitsplatz. Und damit ist nicht der Esstisch gemeint. Das hat zwei Gründe: Ihre Unterlagen sollten liegen bleiben können und nicht ständig weggeräumt werden müssen. Und zweitens sind Mahlzeiten Pausen. Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz so ein, als würde er in der Firma stehen. Wenn möglich, ruhig mit genügend Licht und Platz.

Arbeitszeiten

Erfahrungen zeigen, dass viele Arbeitnehmer dazu neigen, nicht zu wenig zu arbeiten, sondern zu viel. Laut einer Studie der Basler Universität aus dem Jahr 2016 machen Mitarbeiter im Home-Office etwa 2,5 Stunden mehr Überstunden, als Kollegen im Büro. Daher ist es wichtig, sich an feste Arbeitszeiten zu halten. Diese müssen nicht analog der Büro-Öffnungszeiten angepasst sein. Wer morgens ganz früh vier Stunden arbeitet und abends nochmals 4 Stunden am Schreibtisch sitzt, hat am Ende auch seine acht Arbeitsstunden absolviert. Nur Sie sollten sich feste Zeiten vornehmen und diese auch einhalten. 

Aufgaben definieren

Home-Office bedeutet in mancher Hinsicht auch Freiheit. Eben die Freiheit, sich die Zeiten individueller einzuteilen. Ein Vorteil, in Zeiten von Corona. Viele Familien können sich anders organisieren und so die Betreuung der Kinder teilen. Dennoch sind die Aufgaben zu erledigen. Definieren Sie Ihre Aufgaben und arbeiten diese konsequent ab. Planen Sie am Abend die Aufgaben für den nächsten Tag. Ganz wichtig, schätzen Sie Zeit ein, die Sie dafür benötigen und halten Sie unbedingt 30% Ihrer Arbeitszeit für Unvorhergesehenes frei. 

Kein Lümmel-Modus

Home-Office heißt nicht, im Jogginganzug am Schreibtisch zu sitzen und den Tag im Bett zu verbringen. Nehmen Sie den Arbeitsplatz ‚Home‘ nicht zu locker. Bleiben Sie im Arbeitsmodus und kleiden Sie sich, als würden Sie ins Büro gehen. Es darf gerne der ‚Casual-Friday‘-Look sein – Anzug und Krawatte wäre genauso unangebracht, wie die Jogginghosen. Auch wenn Sie nicht pünktlich im Büro sein müssen, verbringen Sie morgens nicht zu lange im Bett. Ihre Einstellung wird über kurz oder lang darunter leiden. Am besten verfahren Sie nach dem Motto: ‚Friss die Kröte‘. Will heißen: Legen Sie unangenehme Telefontermine oder Aufgaben ganz an den Beginn des Arbeitstages. Dann ist die ‚Kröte‘ weg und Ihre Motivation und Laune wird den restlichen Tag um einiges höher sein.

Kommunikation

Wie steuert man einen Satellit? Home-Office heißt, anders zu kommunizieren. Sie können nicht einfach über den Tisch oder Flur die Kollegen etwas fragen. Passen Sie Ihre Kommunikation entsprechend an. Terminieren Sie fixe Meetings – am besten mit Bildübertragung wie ZoomSkype oder Teamviewer. Sicher hat Ihr Unternehmen bereits entsprechende Installationen eingerichtet. Physische Entfernung heißt, digital näher zu rücken. So gewährleisten Sie einen entsprechenden Informationsaustausch. 

Proka… was?

Prokrastination oder Aufschieberitis. Viele tapsen in die Falle: die Wäsche war noch nie so ordentlich erledigt, die Fenster so sauber geputzt und neue Rezepte so häufig ausprobiert. Wir neigen schnell dazu, uns bei unangenehmen Aufgaben ablenken zu lassen. Setzen Sie Prioritäten und folgen Sie Ihrem festgelegten Arbeitsplan. Zu schnell ist es abends und die Arbeit liegt immer noch auf dem Tisch. Ergebnis: Frustration und Stress. Darum der letzte Tipp:

Pausen

Legen Sie festgelegte Pausen ein. Wie lange und wie häufig, das hängt von Ihnen selbst ab. Manche machen 10 Minuten nach jeder Stunde, andere arbeiten 4 Stunden am Stück und machen dann eine Stunde oder länger Pause. In diesen Pausen gehen Sie aktiv einer anderen Beschäftigung nach. Legen Sie die Wäsche in die Waschmaschine, gehen Sie zur Post, gehen Sie spazieren. Aber auch hier: legen Sie sich eine feste Zeit für die Pause fest. Gerade so, als wären Sie im Büro. Sie werden sehen: ein strukturierter Tag schafft Ergebnisse, Zufriedenheit und mindert Stress.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Natascha Schwemmle mit Team

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